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Stellenausschreibungen
Umfrage der BTK zur Situation in der Schlachttier- und Fleischuntersuchung
Leitlinie zum Schlachthofpraktikum nach § 55 Abs. 2 und 3 TAPPV

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Das neue Futtermittel- und Lebensmittelrecht der EU ("Hygienepaket") ist am 30.04.2004 verabschiedet worden und ist am 01.01.2006 in Kraft getreten. Das neue Recht folgt einem integrierten Ansatz ("from farm to table") und überträgt den Futtermittel- und Lebensmittelunternehmern die volle Verantwortung für die gesundheitliche Unbedenklichkeit der von Ihnen hergestellten und in Verkehr gebrachten Futter- und Lebensmittel. Die Wirtschaftunternehmer werden verpflichtet, die allgemeinen und spezifischen Hygienevorschriften strikt einzuhalten sowie Vefahren nach den Grundsätzen des HACCP-Konzeptes einzuführen und zu unterhalten. Die neuen Ausführungs- und Anwendungshinweise der Kommission beinhalten u. a. Erläuterungen und Übergangsmaßnahmen zur Lebensmittelkette, Listen für die zugelassenen Betriebe, Muster für Gesundheitszeugnisse, Ausnahmen für traditionell hergestellte Erzeugnisse sowie spezifische Untersuchungsvorschriften auf Parasiten und Trichinellen.

Auor:
M. Hartig
DG SANCO, Unit D4
BE - 1040 Brussel

Vier verschiedene Verfahren der Handaufzucht von Papgeien (Aufzucht in einer Gruppe gleichaltriger Vögel, Aufzucht in einer Gruppe von Papageien veschiedenen Alters und verschiedener Arten, Aufzucht als Einzelvogel durch den Züchter, Aufzucht als Einzelvogel durch Züchter und Halter) werden dargestellt und bezüglich ihrer tierschutzrelevanten Auswirkungen erläutert und bewertet. Die Verfahren unterscheiden sich vor allem in der Frage, ob die Jungvögel auf den Menschen oder Artgenossen geprägt sind und in der Art der Fütterung.

Autor:
O. Horst
Verbraucherschutzamt Hamburg-Altona
Bahrenfelder Str. 254-260
22765 Hamburg

Die artgerechte Ernährung carnivorer Terrarientiere ist ohne die Verwendung von sogenannten "Futtertieren" nicht möglich. Bei ihrer Haltung, beim Transport und bei der Verfütterung kommt es häufig zu tierschutzrelevanten Zuständen, da eine emotionale Bindung zu diesen Tieren fehlt und sie oft lediglich als Futter und nicht als Tiere betrachtet werden. Ihre Zucht und Haltung in gewerbsmäßigen Zuchten muss mindestens den Anforderungen an die Versuchstierhaltung genügen. Die Haltungsbedingungen bei privaten Zuchten müssen sich hingegen mindestens an den Anforderungen an die Heimtierhaltung orientieren. Eine hygienische optimale Haltung und Fütterung trägt dazu bei, dass Futtertiere ein vollwertiges Futter darstellen. Auf das fachgerechte Töten von Futtertieren als ungelöstes Problem wird ebenfalls kurz eingegangen.

Autorinnen:
P. Kölle
Institut für Tierernährung
Ludwig-Maximilians-Universität
Oberschleißheim

J. Moritz
Fachgruppe Tierschutz
Bayrisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Oberschleißheim

Management eines großräumigen Schabenbefalls in Norddeutschland

Im Herbst 2003 wurde den zuständigen Behörden in einem Landkreis Niedersachsens ein Befall durch die Orientalische Schabe zur Kenntnis gebracht, der sich in der Folge als ein fast flächendeckender Befall auf 100 km² herausstellte. Die sach- und fachgerechte Bekämpfung musste letztendlich mit Hilfe von Anordnungen auf Basis des Gefahrenabwehrrechts durchgesetzt werden. In rund 500 Wohneinheiten und 1000 Stallgebäuden wurden Bekämpfungsmaßnahmen erforderlich. Keimuntersuchungen von Schaben aus Tierställen aus dem betroffenen Gebiet wiesen nicht nur für die Tierhaltung sondern auch für den humanpathogenen Bereich relevante Keimarten in hohen Konzentrationen auf, so dass die Rolle der Schabe als Gesundheitsschädling und Vektor von Infektionskrankheiten verdeutlicht wird.

Autoren:
J. F. Freise
Fachbereich Schädlingsbekämpfung
Task Force Veterinärwesen
Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
H. R. Röttgers, D. Wehlage
Gesundheitsamt des Landkreises Vechta

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