Aktuelle Informationen:

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  • 2020-08-28 Stellungnahme zur Neufassung derv AVV-Rüb durch BbT, BVLK und foodwatch Link >>> 
  • 2020-10-07 Pressemeldung des BbT zu Tiertransporten von Nutztieren in Drittländer Link >>>
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Ein Fall aus der Praxis

Ein Imker bewarb sich selbst als „Wanderimker, der seine ca. 1.000 Völker im Jahreskreislauf von Bayern nach Sardinien wandert“. Er verkaufte alle seine Produkte als „aus eigener Ernte“. Weiter stellte sich heraus, dass er insgesamt mind. 19.204,50 kg Honig zukaufte, wovon mind. 16.379,50 kg aus dem EU- und Nicht- EU-Ausland (Rumänien, Spanien, Italien, Ukraine, Ungarn) und 2.850 kg aus Deutschland stammten. Nahezu alle vorgefundenen Etiketten wiesen die von ihm in den Verkehr gebrachten Honige als „aus eigener Ernte“, entweder aus Sardinien oder aus dem Allgäu aus.

Autor*in:         
M.-L. Wieser
Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Veterinärstraße 2
85764 Oberschleißheim

 

 

In diesem Fallbericht wird das Vorgehen in einem Angus Rinderbetrieb beschrieben, in dem eine schwere Schwermetallintoxikation über kontaminierte Silage aufgetreten ist. Die Vergiftung betraf die gesamte Herde, wobei die Hälfte des Bestandes verstarb oder aufgrund hochgradiger Symptome euthanasiert werden musste.

Autor*in:         
N. Brüssow
Veterinärdienst / Veterinärangelegenheiten
Hoher Weg 1 - 3
59494 Soest

 

Die Verordnung (EU) 2016/429 (Tiergesundheitsrechtsakt der EU / AHL) regelt die Prävention und Bekämpfung von gelisteten und neu auftretenden Tierseuchen bei Landtieren, Wassertieren und sonstigen Tieren. Wassertiere umfassen laut Definition im AHL Fische, wasserbewohnende Weichtiere und wasserbewohnende Krebstiere in allen Entwicklungsstadien. Die Anwendung der Vorschriften hierzulande ist für die Aquakulturwirtschaft, für die zuständigen Behörden und für Tierarztpraxen bzw. Gesundheitsdienste mit großen Herausforderungen verbunden, insbesondere aufgrund der tendenziell kleinbetrieblich geprägten Struktur der Aquakultur in Deutschland und der geänderten Anforderungen in Verbindung mit Wassertierseuchen der Kategorien C und E.

Autor*in:         
D. W. Kleingeld
Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit         
Task-Force Veterinärwesen            
Standort Hannover    
30173 Hannover

Lösungsmöglichkeiten für die heimische Aquakultur

Die Erzeugung tropischer Riesengarnelen in Warmwasser-Kreislaufanlagen ist in Deutschland ein relativ neues Aquakulturverfahren. Das Interesse daran wächst, zumal die Aufzucht in geschlossenen Systemen erfolgt, was hinsichtlich Nachhaltigkeit, Lebensmittelsicherheit und Tierschutz Vorteile bietet. Allerdings verlangt der Markt rohe Garnelen, so dass die nach der Tierschutz-Schlachtverordnung (TierSchlV) zulässige Schlachtung bzw. Tötung durch Überführen in kochendes Wasser ausscheidet. Die ebenfalls zulässige Betäubung und Schlachtung bzw. Tötung durch elektrische Durchströmung hat Nachteile hinsichtlich der Zuverlässigkeit und der Gewährleistung des Arbeitsschutzes.

Autor*innen:
S, Hetz, D. W. Kleingeld, J. Moritz, H. Wedekind
c/o J. Moritz
Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Veterinärstraße 2
85764 Oberschleißheim

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