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  • 2020-08-28 Stellungnahme zur Neufassung derv AVV-Rüb durch BbT, BVLK und foodwatch Link >>> 
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Die Gemeine Stechfliege (lat.: Stomoxys calcitrans) – auch bekannt als „Wadenstecher“ – ist weltweit verbreitet und sieht der Stubenfliege ähnlich. Großer Unterschied: Die Stechfliege besitzt einen Stechrüssel, durch den sie Blut saugt. Während dieser Blutmahlzeit kann sie auf ihre Wirtstiere Krankheiten übertragen, auch auf den Menschen. Inwieweit Schweine durch die Stechfliege gefährdet sind, untersuchte eine Studie der Vetmeduni Vienna.

Autor:
L. Schwarz
Universitätsklinik für Schweine
Veterinärmedizinische Universität
A-Wien

In dieser Falldarstellung wird das Vorgehen in einem Milchviehbetrieb beschrieben, in dem ein Salmonelleneintrag über eine kontaminierte Grassilage nachgewiesen werden konnte. Das Infektionsgeschehen zeichnete sich durch eine hohe Infektionsrate innerhalb der Herde aus. Eindeutig durch die Salmonellen hervorgerufene klinische Auffälligkeiten konnten in der Herde nicht festgestellt werden. Es wurde das beim Rind bisher nur sporadisch festgestellte Serovar Salmonella Thompson nachgewiesen. Als Eintragsquelle der Salmonellen in den Milchviehbetrieb konnte eine verfütterte Grassilage ermittelt werden. Die Sanierung des Rinderbestandes wurde durch die Eliminierung der kontaminierten Grassilage, die Impfung der Rinder und ein betriebsinternes Hygienemanagement durchgeführt.

Autor:
S. Wilke
Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Hochsauerlandkreis
Dünnefeldweg 13 
59872 Meschede

Mit Urteil vom 02.07.2018 (Az.: 1 A 52/16) hat des Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht sich u.a. zu der Frage geäußert, wann von einer verbotenen Qualzucht i.S.d. § 11 TierSchG auszugehen ist. Es ging im konkreten Fall nicht um systematisch selektierte Eigenschaften, die zur Erreichung eines bestimmten Zuchtzieles herausgezüchtet werden und dem Tier dann Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. Es ging hier vielmehr ausschließlich um eine vererbbare Erkrankung (Hüftgelenks- Dysplasie und Ellbogen-Dysplasie beim Hund).

Autor:
D. Rössel       
Kronberger Straße 9 
61462 Königstein

Das VG Darmstadt (Az.: 5 L 1/11 DA) musste sich mit der Frage befassen, ab wann die Aufnahme einzelner, ggf. pflegebedürftiger Wildtiere erlaubnispflichtig ist. Eine Tierschützerin lag im Rechtsstreit mit dem zuständigen Veterinäramt, weil sie Igel und auch andere Tiere aufgenommen hatten, um sie gesund zu pflegen. Streitig war unter anderem, ob die Aufnahme vereinzelter Wildtiere bereits dazu führt, dass eine erlaubnispflichtige Tätigkeit nach § 11 Tier- SchG vorliegt.

Autor:
D. Rössel       
Kronberger Straße 9 
61462 Königstein

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