Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle - EDITORIAL 1 / 2022
Anmeldung zur 4. Jahrestagung der TPT (Tierärztliche Plattform Tierschutz)
"Tierschutz und Lebensmittelsicherheit am Schlachthof 
Was muss sich ändern?"

 
 
 
 
 
 
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Das Projekt „Nationales Tierwohl-Monitoring“ möchte die Grundlagen zur Datenerfassung für eine objektive und umfassende Berichterstattung zum Tierwohl landwirtschaftlich genutzter Tiere schaffen. Ziel ist es, Indikatoren auszuwählen, die Aussagen zum Status quo des Tierwohls während der Haltung des Transports und der Schlachtung von Nutztieren ermöglichen.

Autorinnen:
R. Magner, U. Schultheiß
c/o R. Magner
Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e. V.
Bartningstr. 9
64289 Darmstadt

Mit der schrittweisen Einführung des neuen EU-Tiergesundheitsrechts wurden die Tiergesundheitsbestimmungen für den Handel innerhalb der Union, den Eingang von Tieren und tierischen Erzeugnissen in die Union sowie vielen anderen Aspekten in einen einheitlichen Rechtsrahmen zusammengefasst. Dieser Artikel gibt einen allgemeinen Überblick auf die neuen Bestimmungen und weist auf einzelne neue oder abweichende Tiergesundheitsbestimmungen für den internationalen Handel hin.

Autorin:
B. Hoffmann
Bundesministeriumfür Ernährung und Landwirtschaft
Referat 323
Rochusstr. 1
53123 Bonn

Ein zentraler Punkt des Animal Health Law (AHL) und aufgrund der AHL erlassenen Verordnungen ist die Eigenverantwortung der Tierhalter für die Tiergesundheit inklusive der Verhinderung der Einschleppung in die Bestände und Ausbreitung von Tierseuchen aus den Beständen. Sehr deutlich wird dies bei der Betrachtung des Themas Biosicherheit oder, wie es im AHL heißt, der Maßnahmen zum Schutz vor biologischen Gefahren.

Autorin:
U. Gerdes
Niedersächsische Tierseuchenkasse
Brühlstr. 9
30169 Hannover

Nach zehn Jahren verpflichtender Bekämpfung der Bovinen Virusdiarrhoe (BVD) in Deutschland steht die Erkrankung in vielen Bundesländern kurz vor der Tilgung oder ist, wie in Sachsen-Anhalt, bereits getilgt. Infolgedessen kommt nun die Frage auf, ob die hohen Kosten der Untersuchungen aller neugeborenen Kälber auf BVD-Antigen auch für die Phase nach der Tilgung und für die Überwachung einer freien Population gerechtfertigt sind. Ziel dieses Projekts in Sachsen-Anhalt war es, am Beispiel der Rinderpopulation des Landes alternative und kostengünstigere Überwachungsmaßnahmen bezüglich ihrer Tauglichkeit zur schnellen Entdeckung und Wiedertilgung eines BVD-Ausbruchs innerhalb der Population zu testen.

Autor*innen:
A. Koch, M. lange, B. Ewert, M. lindner, R. House, K. Albrecht, H.-H. Thulke
c/o A. Koch
Tierseuchenkasse Sachsen-Anhalt
Werner-von-Siemens-Ring 14a
39116 Magdeburg

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