Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle - EDITORIAL 1 / 2022
Anmeldung zur 4. Jahrestagung der TPT (Tierärztliche Plattform Tierschutz)
"Tierschutz und Lebensmittelsicherheit am Schlachthof 
Was muss sich ändern?"

 
 
 
 
 
 
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Durch die Verordnung (EU) 2017/625 und die zugehörige delegierte Verordnung (EU) 2019/624 sowie die Durchführungsverordnung (EU) 2019/627 wurden die Anforderungen an die amtlichen Kontrollen in Schlachtbetrieben gemeinschaftlich neu geregelt. Hierbei wurden insbesondere die Einsatzgebiete für amtliche Fachassistenten und amtliche Tierärzte weiterführend geregelt. Diese Regelungen werden mit Blick auf die praktische Umsetzung in kleinen, mittleren und großen Schlachtbetrieben betrachtet.

Autor:
P. Steinig
Kreis Gütersloh
Abteilung Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung
Goethestr. 12
33330 Gütersloh

Behördliche Anordnungen zur Gefahrenabwehr nach Art. 138 der Verordnung (EU) 2017/625 über amtliche Kontrollen

In der Überwachungspraxis sind vorab mündliche Anordnungen bekannt und bewährt. Damit können Gefahren für Lebensmittel, Tiere und Verbraucher in Notfällen rasch beseitigt werden. Gemäß Art. 138 Abs. 3 Verordnung (EU) 2017/625 über amtliche Kontrollen sind Unternehmen oder deren Vertreter schriftlich über die in Art. 1 und 2 genannten behördlichen Maßnahmen zu informieren. Daraus resultieren Behauptungen, dass mündliche Anordnungen möglicherweise nicht mehr zulässig seien. Diese Fragestellung wird nachfolgend beleuchtet.

Autor:
S. Ludwig
Veterinäramt Göppingen
Pappelallee 10
73037 Göttingen

Die Versorgung mit Trinkwasser ist für militärische Einsätze essentiell. Dabei ist es logistisch möglich, den Trinkwasserbedarf durch Versorgung aus Deutschland zu decken. Am Beispiel des MINUSMA-Einsatzes in Mali wird ein Überblick über die in diesem Zusammenhang durchgeführten veterinärmedizinischen Untersuchungen, erhobenen Befunde und getroffenen Maßnahmen im Jahre 2020 berichtet.

Autorin:
N. Gohrke
Zentrales Institut des Sanitätsdienstes der Bundeswehr Kiel
Abteilung A
Kopperpahler Allee 120
24119 Kronshagen

In dieser Falldarstellung wird das Auftreffen einer amtlichen Tierärztin auf mehrere frisch in Zerlegung befindende Schafe beschrieben, denen unmittelbar zuvor ohne Genehmigung der zuständigen Behörde auf einem Hinterhof ohne Betäubung mit einem Messer die Kehle durchgeschnitten wurde.

Autorin:
S. Hunger
Aschersleben

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