Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle - EDITORIAL 1 / 2022
Anmeldung zur 4. Jahrestagung der TPT (Tierärztliche Plattform Tierschutz)
"Tierschutz und Lebensmittelsicherheit am Schlachthof 
Was muss sich ändern?"

 
 
 
 
 
 
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Beschrieben werden die Erfahrungen mit der Kontrolle eines doppelstöckigen Transports von ausgewachsenen Rindern, bei dem eine Strafanzeige auf Grund langanhaltender erheblicher Leiden durch direkten Deckenkontakt gestellt wurde. Eingegangen wird dabei auf die Rechtsgrundlagen, die Feststellungen vor Ort und den Verfahrensablauf im Straf- und Berufungsverfahren. Im vorliegenden Fall scheiterte das Verfahren an schwer nachvollziehbaren Äußerungen eines hinzugezogenen externen Sachverständigen. Diese Äußerungen werden diskutiert und in Frage gestellt.

Autor:
A. Poike
Landratsamt Mittelsachsen
Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt
Frauensteiner Str. 43
09599 Freiberg

Die Angst, ein unangenehmer emotionaler Zustand in Erwartung eines stark negativen Ereignisses. In diesem Beitrag sollen die Grundlagen der rechtlichen Bewertung des Begriffes der Angst und die Bedeutung der Angst als Leiden bis hin zur Erheblichkeit genauer betrachtet werden.

Autor*innen:
S. Kolbe, S. Krämer
Justus-Liebig-Universität Gießen
Fachbereich Veterinärmedizin
Frankfurter Straße 110
35392 Gießen

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten MuD-Tierschutz-Projekts zur „Erarbeitung und Etablierung eines mehrstufigen Tiergesundheitsmanagements für Betriebe mit Neuwelt-kameliden“ an der Justus-Liebig-Universität Gießen wurde eine Umfrage unter Veterinärämtern zum Umgang mit Alpakas und Lamas durchgeführt. Insgesamt nahmen 133 Ämter teil. Es werden die Ergebnisse vorgestellt.

Autor*innen:
H. Wagner, A. Leisen, L. Ulrich, A. Wehrend
c/o H. Wagner - MuD-Tierschutz-Projekt Neuweltkameliden
Klinikum Veterinärmedizin
Klinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie der Groß- und Kleintiere
Justus-Liebig-Universität Gießen
Frankfurter Straße 106
35392 Gießen

 

Hepatozoon spp. sind apikomplexe protozoische Blutparasiten, die Nagetiere, Eichhörnchen, Kaniden, Feliden, Waschbären, Nerze, Marder und andere fleischfressende Säugetiere, aber auch Vögel und Reptilien befallen. In Deutschland, Österreich, Schottland und Japan ist die Hepatozoonose bei Steinmarder, Baummarder und Japanischem Marder beschrieben. Erreger ist Hepatozoon martis. Obwohl in der Literatur dieser Infektion keine wesentliche nosologische Bedeutung beigemessen wird, sind in dem Untersuchungs-material des CVUA Stuttgart wiederholt eine Hepatozoon-assoziierte granulomatöse Myokarditis und systemische Amyloidose festgestellt worden. Bei der Hälfte der Fälle lag zudem eine Koinfektion mit Staupevirus vor. Dieser Fallbericht ordnet das Geschehen in den aktuellen Wissensstand zur Hepatozoonose ein und gibt mit der In-situ-Hybridisierung als Ergänzung zur Realtime-PCR und Nukleinsäuresequenzierung ein Anwendungsbeispiel molekularpathologischer Untersuchungsmethoden.

Autor*innen:
Schwarz; I. Schwabe, C. Süß-Dombrowski, B. Blazey, S. Reiche; A. Binder; U. Schotte, H. Weinberger, W. Hermanns, J. P. Teifke
c/o J. P. Teifke
Friedrich-Loeffler-Institut
Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit
Abteilung für experimentelle Tierhaltung und Biosicherheit
Südufer 10
17493 Greifswald - Insel Riems

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