Aktuelle Informationen:

  • 2020-04-05 Schreiben des Präsidenten des BbT zur Coronakrise und zur Durchführung von Veterinärpraktika in den Ämtern Link >>>
  • 2020-08-28 Stellungnahme zur Neufassung derv AVV-Rüb durch BbT, BVLK und foodwatch Link >>> 
  • 2020-10-07 Pressemeldung des BbT zu Tiertransporten von Nutztieren in Drittländer Link >>>
  • Stellenausschreibungen Link >>>

Online-Präsenz-Seminar zum Animal-Health-Law und dem nationalen Tiergesundheitsrecht
hier: Programm und Link zur 
Anmeldung

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Mit Urteil vom 02.07.2018 (Az.: 1 A 52/16) hat des Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht sich u.a. zu der Frage geäußert, wann von einer verbotenen Qualzucht i.S.d. § 11 TierSchG auszugehen ist. Es ging im konkreten Fall nicht um systematisch selektierte Eigenschaften, die zur Erreichung eines bestimmten Zuchtzieles herausgezüchtet werden und dem Tier dann Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. Es ging hier vielmehr ausschließlich um eine vererbbare Erkrankung (Hüftgelenks- Dysplasie und Ellbogen-Dysplasie beim Hund).

Autor:
D. Rössel       
Kronberger Straße 9 
61462 Königstein

Das VG Darmstadt (Az.: 5 L 1/11 DA) musste sich mit der Frage befassen, ab wann die Aufnahme einzelner, ggf. pflegebedürftiger Wildtiere erlaubnispflichtig ist. Eine Tierschützerin lag im Rechtsstreit mit dem zuständigen Veterinäramt, weil sie Igel und auch andere Tiere aufgenommen hatten, um sie gesund zu pflegen. Streitig war unter anderem, ob die Aufnahme vereinzelter Wildtiere bereits dazu führt, dass eine erlaubnispflichtige Tätigkeit nach § 11 Tier- SchG vorliegt.

Autor:
D. Rössel       
Kronberger Straße 9 
61462 Königstein

Das OVG Rheinland-Pfalz (Az.: 8 A 10469/14) hat die Rechtmäßigkeit einer Verfügung bestätigt, mit dem einem Tierfreund die Inbesitznahme von Schwänen zum Zweck des Gesundpflegens untersagt worden war.

Autor:
D. Rössel       
Kronberger Straße 9 
61462 Königstein

In diesem Beitrag werden die Erfahrungen und Ergebnisse aus einem Projekt des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt (MULE) bezogen auf freilebende Katzenpopulationen im städtischen Bereich und ländlichen Raum im Zeitraum 2017 bis 2019 dargestellt. Ziel des Projektes war die Herausarbeitung einer Entscheidungshilfe für die ermächtigten Gemeinden beim Erlass von Rechtsverordnungen nach §13b TierSchG auf Basis der gesammelten Erkenntnisse.

AutorInnen:
R. V. House, A. Zimmermann, A. Krüger, W. Gaede, A. Tyrpe
c/o R. V. House            
Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt           
Fachbereich Veterinärmedizin         
Haferbreiter Weg 132-135    
39576 Stendal

In dieser Arbeit sollen die Fragen geklärt werden, 1. ob und in welchem Ausmaß bei Langstreckentransporten dem Bedürfnis nach Tränke- und Futteraufnahme nicht-entwöhnter Kälber genüge getan werden kann und 2. ob nicht-entwöhnte Kälber bei Langstreckentransporten in Zusammenhang mit der Tränke- und Futteraufnahme  Schmerzen, Leiden und Schäden erfahren.

Autoren:
A. Rabitsch
Tierärztliche Praxis Rosental
Waldstraße 13
A 9170 Ferlach

M. Marahrens
Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT)
Bramscher Allee 5
49565 Bramsche

Das Tiergesundheitsrecht fordert von den zuständigen Behörden spezifische Notfallpläne vorzuhalten, nach denen im Tierseuchenfall sämtliche Maßnahmen kompetent und zügig umgesetzt werden können sowie entsprechende Audits durchzuführen. Im Beitrag wird eine Möglichkeit beschrieben, wie die erforderlichen Bekämpfungsmaßnahmen sowie die organisatorischen Strukturen mit speziellen Softwareprogrammen visualisiert, strukturiert und in einem sachlogischen Zusammenhang dargestellt werden können.

Autor:
G. Geiser
Stadt Karlsruhe
Lebensmittelüberwachung und Veterinärwesen
Alter Schlachthof 5
76131 Karlsruhe

Nach Erkennung und Merzung infizierter Tiere spielt die Reinigung und Desinfektion der betroffenen Tierhaltungen eine zentrale Rolle in der Tierseuchenbekämpfung. Vom Bundesministerium wurde 1993 eine Richtlinie (D-RL) veröffentlicht, nach der die zuständige Behörde die in Bekämpfungs-verordnungen vorgeschriebene Desinfektion anweisen kann. Aufgrund der technischen Fortentwicklung der Tierhaltung und gravierender Neuerungen im Biozidrecht wurde das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) gebeten, die Richtlinie zu überarbeiten.

Autor:innen:
C. Menge, H. A. Scheinemann, I. Michels, J. Schinköthe, V. Weinheimer, K. Lorenz, J. P. Teifke, S. Reiche
c/o C. Menge
Institut für molekulare Pathogenese
Friedrich-Loeffler-Institut
Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit
Naumburger Str. 96a
07743 Jena

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Infos zum Alpha-Verlag etc.

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