Aktuelle Informationen:

  • 2020-04-05 Schreiben des Präsidenten des BbT zur Coronakrise und zur Durchführung von Veterinärpraktika in den Ämtern Link >>>
  • 2020-08-28 Stellungnahme zur Neufassung derv AVV-Rüb durch BbT, BVLK und foodwatch Link >>> 
  • 2020-10-07 Pressemeldung des BbT zu Tiertransporten von Nutztieren in Drittländer Link >>>
  • Stellenausschreibungen Link >>>

Online-Präsenz-Seminar zum Animal-Health-Law und dem nationalen Tiergesundheitsrecht
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Ethische Überlegungen zur aktuellen Debatte um amtstierärztliche Genehmigungen grenzüberschreitender Tiertransporte in Drittstaaten

In mehreren deutschen Bundesländern verweigern AmtstierärztInnen zurzeit Genehmigungen für grenzüberschreitende Tiertransporte in Drittstaaten. Dieses Engegagement berührt nicht nur rechtliche, sondern auch ethische Fragen.

AutorInnen:
J. Benz-Schwarzburg, C. Dürnberger, E. Thurner, K. Weich, B. Wrage
Messerli Forschungsinstitut
Abteilung Ethik der Mensch-Tier-Beziehung
Veterinärmedizinische Universität Wien
Veterinärplatz 1
A - 1210 Wien

Ein Wegweiser für die Fleischhygieneüberwachung

Mit Inkrafttreten der Verordnung (EU) Nr. 2017/627 wurde unter anderem die Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 854/2004 bekannt gegeben, die zum 14. Dezember 2019 erfolgen wird. Insbesondere die Nachfolgeregelungen für die Überwachung des frischen Fleisches wurden mit Spannung erwartet.

Autor:
W. Kulow
Dezernat 54 Veterinärwesen und Verbraucherschutz
Regierungspräsidium Gießen
Schanzenfeldstr. 8
Gebäude B3
35578 Wetzlar

Behörden und Behördenvertreter haben bestimmte (Eingriffs-)Rechte, aber auch die beamtenrechtliche Pflichten, sie rechtmäßig anzuwenden. AmtstierärztInnen, die Recht und Gesetz falsch anwenden, können strafrechtlich verfolgt werden. Das Handeln, aber auch das Nichthandeln von Behörden und Behördenvertretern wird von der Öffentlichkeit wahrgenommen. Für die Strafverfolgungsbehörden gibt es hierbei nach deutscher Rechtslage keinen Ermessensspielraum.

Autorin:
M.-L. Wieser
Bayrisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Veterinärstr. 2
85764 Oberschleißheim

Nach einer Vielzahl von tierschutzwidrigen Vorfällen in deutschen Schlachthöfen wird über eine Videoüberwachung der tierschutzrelevanten Bereiche in Schlachthöfen diskutiert. Insbesondere der Datenschutz wird immer wieder als vermeintlicher Hintergrund ins Feld geführt. In dem folgenden Aufsatz soll gezeigt werden, dass einem generellen Einsatz von Videoüberwachung wie auch einem punktuell im Einzelfall von der Behörde angeordneten Einsatz datenschutzrechtlich keine unüberwindbaren Hindernisse entgegenstehen, sondern lediglich die datenschutzrechtlichen Anforderungen eingehalten werden müssen, was aber durchaus möglich erscheint und bewältigbar ist.

Autorin:
B. Felde
Verwaltungsgericht Gießen
Waldstr. 1
35418 Buseck

Die Afrikanische Schweinepest kursiert in mehreren europäischen Mitgliedstaaten. In Deutschland sowie in Sachsen-Anhalt fordern die entsprechenden Rechtsgrundlagen das Durchführen eines Systems zur Früherkennung bei Wildschweinen. Die Ergebnisse der untersuchten Proben werden u. a. in der europäischen ASF-CSF- Datenbank gemeldet. Um die daraus abgeleitete Sicherheit der ASP-Freiheit für Sachsen-Anhalt zu objektivieren, wurden eine differenzierte Wertung der Stichprobengröße sowie eine epidemiologische Wichtung der untersuchten Proben vorgenommen.

Autoren:
R. V. House, L. Becker, B. Ewert, W. Gaede
c/o R. V. House
Fachbereich Veterinärmedizin
Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt
Haferbreiter Weg 132-135
39576 Stendal

Der Betrieb einer mobilen Käserei stellt besondere Anforderungen an den Betreiber und die Überwachung. Bereits in der Planungsphase sind hygienische und bauliche Besonderheiten zu beachten. Als Grundlage dieser Ausarbeitung dienten dem Autor eine umfangreiche Betriebsbesichtigung mit detaillierter Vorstellung des Gesamtkonzeptes in einer schon seit mehr als fünf Jahren betriebenen mobilen Käserei und die Begleitung des Aufbaus einer ähnlichen Einrichtung im eigenen Zuständigkeitsbereich.

Autor:
F. Richter
Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt
Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
Regionalstandort Waren (Müritz)
Zum Amtsbrink 2
17192 Waren (Müritz)

In Zeiten hoher Wildtierbestände und niedriger Wildhandelspreisen nimmt die Direktvermarktung von Wild durch den Jäger ständig zu. Damit verbunden auch ein steigendes Angebot von durch den Jäger hergestellten Wildprodukten in Form von Rohwurst. Rohwürste sind jedoch aufgrund der fehlenden Wärmebehandlung als mikrobiologische Risikoprodukte anzusehen, deren sichere Herstellung eine besondere Fachkenntnis vorausgehen sollte.

Autor:
N. von Hagen
Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Mecklenburgische Seenplatte
Gartenstr. 17
17033 Neubrandenburg

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Infos zum Alpha-Verlag etc.

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