Aktuelle Informationen:

  • 2020-04-05 Schreiben des Präsidenten des BbT zur Coronakrise und zur Durchführung von Veterinärpraktika in den Ämtern Link >>>
  • 2020-08-28 Stellungnahme zur Neufassung derv AVV-Rüb durch BbT, BVLK und foodwatch Link >>> 
  • 2020-10-07 Pressemeldung des BbT zu Tiertransporten von Nutztieren in Drittländer Link >>>
  • Stellenausschreibungen Link >>>

Online-Präsenz-Seminar zum Animal-Health-Law und dem nationalen Tiergesundheitsrecht
hier: Programm und Link zur 
Anmeldung

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Ein Softwaremodul wird vorgestellt, das der Standardisierung und Effektivierung amtlicher Kontrollen langer Tiertransporte dient. Es erlaubt die schnelle und übersichtliche Darstellung der Angaben aus Traces und gleicht sie mit einem Routenplaner und den vorhergesagten Temperaturen entlang der Transportstrecke ab. Bei Bedarf werden die nationale Rinderdatenbank und eine maritime Datenbank abgefragt. Eine für Testzwecke gezogene kleine Stichprobe europäischer Traces-Bescheinigungen ergab, dass einige Bescheinigungen in Teilen unplausibel erschienen. Traces sollte stellenweise robuster programmiert werden, mit dem Ziel, Eingabefehler oder Manipulationen zu verringern. Vorschläge für mögliche software-basierte Verbesserungen in Traces werden unterbreitet. Abschließend werden einige Auswertemöglichkeiten der Daten von onboard-units (OBU) von Tiertransportfahrzeugen dargestellt.

Autor:
G. Pannwitz
Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt
Landkreis Vorpommern-Greifswald
Feldstraße 85a
17489 Greifswald

Als Mutterkorn wird die Dauerform des Pilzmycels von Claviceps purpurea bezeichnet, der vereinzelt Sklerotien bildet, die Alkaloide enthalten. Diese Alkaloide (Ergotalkaloide) besitzen zum Großteil toxische Wirkung, mit verschiedenartigen Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier. Deshalb sind Höchstgehalte (HG) an Sklerotien in Futtermitteln (1 g/kg; Bezugsgröße 88 % TS) und Getreide für Lebensmittel (0,5 g/kg) festgelegt.

Autor:in:
K. Schwadorf, A.Töpper
Universität Hohenheim
Core Facility (CFH)
Emil-Wolff-Str. 12
70593 Stuttgart

A. Töpper
LTZ Augustenberg
Neßlerstraße 25
76227 Karlsruhe

Kategorisierung analog der britischen „Clean Livestock Policy“ bei der amtlichen Schlachttieruntersuchung

Nachweislich wirken sich schmutzige Schlachtrinder entscheidend auf die Schlachthygiene aus. Die damit verbundene mikrobiologische Belastung des Schlachttierkörpers und die potenzielle Gefährdung für die Gesundheit der Verbraucher sind inakzeptabel. In eigenen Untersuchungen an 22.441 Schlachtrindern wurde das britische System der CLP auf Eignung im Rahmen der amtlichen Schlachttieruntersuchung getestet. Die Befunde der Schlachttiere wurden statistisch ausgewertet.

Autorin:
C. Eggert-Salzinger
Der Landrat des Lahn-Dill-Kreises
Veterinärwesen und Verbraucherschutz
Schlossstr. 20
35745 Herborn

Der Fachdienst Veterinärwesen des Landratsamtes Neckar-Odenwald-Kreis hat ein Verfahren etabliert, Trichinenproben des nach § 6 (2) der Tier-LMÜV beauftragten Jägers von diesem selbst per Post an eine zentrale Trichinenuntersuchungsstelle zur Untersuchung verschicken zu lassen. Das inzwischen bewährte Probenversandverfahren wird in diesem Beitrag erläutert.

Autoren:
F. Busalt, U. Bennemann
Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis
Fachdienst Veterinärwesen
Eberstadter Str. 52
74722 Buchen

Ein Fallbericht

In dieser Falldarstellung wird die Auflösung einer gewerblichen Schaf- und Ziegenhaltung mit anschließendem Tierhaltungsverbot für Schafe und Ziegen beschrieben, in deren Vorfeld Anordnungen nach § 16 a TierSchG ausgeschöpft waren und in dessen Verlauf neben der zeitaufwändigen juristischen Auseinandersetzung ein hoher Arbeitseinsatz zum Wohlergehen der Tiere notwendig war.

Autorin:
J. Zahradka
Gustav-Bergt-Str. 3
06862 Dessau-Roßlau

Seit Jahren finden Langstreckentransporte von Rindern unter anderem in Drittländer wie Usbekistan, Kasachstan und in die russische Föderation statt. Nach der VO (EG) 1/2005 müssen Rinder bei Langstreckentransporten auf der Straße nach maximal 29 Stunden an dafür zugelassenen Entlade- und Versorgungsstationen für 24 Stunden abgeladen und versorgt werden, bevor der Transport wiederum für 29 Stunden fortgeführt werden darf. Die vorgeschriebenen Routenplanungen für solche Transporte waren in der Vergangenheit wiederholt nicht plausibel und die Existenz der Entlade- und Versorgungsstationen musste in Frage gestellt werden. In diesem Artikel werden die Ergebnisse einer in Augenscheinnahme von Örtlichkeiten an den genannten Adressen dargelegt

Autorinnen:
G. Fuchs
Veterinäramt Landkreis Oberallgäu
Rosenkavalierplatz 2
81925 München

B. Hellerich
Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt
Kreis Steinburg
Beethovenstr. 7
25524 Itzehoe

K. Herfen
Amt für ländlichen Raum, Umwelt, Veterinärwesen und Verbraucherschutz
Landkreis Limburg-Weilburg
Gymnasiumstr. 4
65589 Hadamar

M. Martin
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Mainzer Str. 80
65189 Wiesbaden

Aus der Europäischen Union, auch aus Deutschland und Österreich, werden weiterhin Tiere, insbesondere Rinder, in großer Zahl in außereuropäische Staaten transportiert. Viele dieser Staaten müssen, vor allem wegen der Begleitumstände, unter denen die Tiere dort geschlachtet werden, als Tierschutz-Hochrisikostaaten angesehen werden.

Autoren:
Ch. Maisack
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft u. Verbraucherschutz
Mainzer Str. 80
65189 Wiesbaden

A. Rabitsch
Waldstr. 13
A-9170 Ferlach

 

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