Aktuelle Informationen:

  • 2020-04-05 Schreiben des Präsidenten des BbT zur Coronakrise und zur Durchführung von Veterinärpraktika in den Ämtern Link >>>
  • 2020-08-28 Stellungnahme zur Neufassung derv AVV-Rüb durch BbT, BVLK und foodwatch Link >>> 
  • 2020-10-07 Pressemeldung des BbT zu Tiertransporten von Nutztieren in Drittländer Link >>>
  • Stellenausschreibungen Link >>>

Online-Präsenz-Seminar zum Animal-Health-Law und dem nationalen Tiergesundheitsrecht
hier: Programm und Link zur 
Anmeldung

jtemplate.ru - free extensions Joomla

Ergebnisse eines Europäischen Innovationspartnerschaftsprojektes in Hessen

Es sprechen viele Gründe dafür, gerade Rindern ein stressiges Separieren, Verladen und Transportieren sowie Eintreiben in die Schlachtstätte zu ersparen: Tierschutz, Arbeitssicherheit und die Sicherung der Fleischqualität. Sollen Lebendtiertransporte zur Schlachtstätte vermieden werden, muss der Schlacht-betrieb auf den Hof kommen, um die Tötung vorzunehmen. Ein Projekt in Hessen hat in Zusammenarbeit mit der Veterinärverwaltung Lösungen entwickelt, wie alle Rechtsvorschriften der gewerblichen Schlachtung dabei eingehalten werden können. Leitlinien als Standardarbeitsanweisungen wurden entwickelt. Diese Lösungen sind bundesweit übertragbar.

Autor:innen:
A. Fink-Keßler, I. Franz, V. Ibrahim, H.-J. Müller
c/o I. Franz
Dezernat 23 - Veterinärwesen und Verbraucherschutz
Regierungspräsidium Kassel
Am Alten Stadtschloss 1
34117 Kassel

Deutscher Tierschutzbund veröffentlicht Datenauswertung

Der deutsche Tierschutzbund erstellt jährlich eine Auswertung zu Fällen von illegalem Heimtierhandel. Im Jahr 2018 wurden 84 Fälle von illegalem Transport oder Handel mit insgesamt 989 Heimtieren bekannt. In 86,9 % wurden Hunde transportiert. Trotz der geringen Anzahl an Fällen (6) wurden in der Kategorie „andere Tierarten“ (Vögel, Kaninchen, Meerschweinchen) 374 Tiere verzeichnet. Zu 74,5 % wurden Rassehunde transportiert. Fast alle Tiere wurden durch die Behörden  beschlagnahmt (99,79 %).

Autorinnen:
L. Hoth, H. Mackensen, E. Müller
c/o L. Hoth
Deutscher Tierschutzbund e.V.
Akademie für Tierschutz
Spechtstr. 1
85579 Neubiberg

Bricht die Afrikanische Schweinepest (ASP) in einer Wildschweinpopulation aus, liefert die Schätzung des Todeszeitpunkts der ersten tot aufgefundenen Tiere einen wichtigen Hinweis auf den Eintragszeitpunkt des Virus und ermöglicht es, die Größe des betroffenen Gebiets abzuschätzen. Für die Eingrenzung des postmortem-Intervalls (PMI) beim Wildschwein (Sus scrofa) gibt es jedoch kein standardisiertes Verfahren, da der Zersetzungsprozess und die daraus resultierenden postmortalen Veränderungen von einer Vielzahl verschiedener Faktoren abhängen, allen voran der Temperatur, Luftzutritt,
Feuchtigkeit, dem Mikrohabitat und der Aktivität von Aasfressern. Daher bleibt die PMI-Abschätzung stets eine Einzelfallentscheidung und oft ungenau. In diesem Beitrag beschreiben wir anhand einer Reihe von Beispielen Wildschweinkadaver in unterschiedlichen Zersetzungszuständen und erläutern Einschätzungen zu ihrer Liegezeit. Im zweiten Abschnitt stellen wir einen Erhebungsbogen vor, der am Fundort eines verendet aufgefundenen Wildschweins genutzt werden kann, um auch zu einem späteren Zeitpunkt eine nachvollziehbare und möglichst genaue Schätzung des PMI zu ermöglichen.

Autorin:
C. Probst, J. Gethmann, U. Hohmann, B. Knoll, J. Amendt, J. Peter Teifke, F. J. Conraths
c/o C. Probst
Friedrich-Loeffler-Institut
Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit
Institut für Epidemiologie
Südufer 10
7493 Greifswald – Insel Riems

Ein Erfahrungsbericht

Die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen nach Eintrag des ASP-Virus in die Wildschweinpopulation obliegt den zuständigen Behörden vor Ort, in der Regel den Veterinärämtern der Städte und Landkreise. Diese sind auf die Unterstützung und engagierte Mitwirkung aller beteiligten Ämter der Behörde und Gemeinden sowie v.a. der Jäger angewiesen, um die weitreichenden und lange anhaltenden Maßnahmen effizient zu etablieren und aufrecht erhalten zu können. Es ist essentiell, die Vernetzung innerhalb der Behörde und die vertrauensvolle Kommunikation miteinander bereits im Vorfeld sicherzustellen.

Autorin:
Ch. Haarmann
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
Referat 323
Rochusstraße 1
53107 Bonn

Der Fischgesundheitsdienst Baden-Württemberg informiert über die erhöhte Fischseuchengefahr im Land

In insgesamt 18 Fischzuchten, Hälterungen und in einem Wildgewässer in Baden-Württemberg sind seit September 2019 bei Regenbogenforellen (Oncorhynchus mykiss) Ausbrüche der Fischseuche IHN (Infektiöse Hämatopoetische Nekrose) aufgetreten. In den Jahren zuvor gab es zum Vergleich nur vereinzelt IHN-Fälle über das Jahr verteilt.

Autor:innen:
B. Schletz, E. Nardy, S. Bornstein, E. Rudloff, E.-M. Constantin, I. Holst
Fischgesundheitsdienste Baden-Württemberg

Baden-Württemberg hat bezüglich anzeigepflichtiger Fischseuchen einen größtenteils gesunden Fischbestand. Zur Sicherung der Fischgesundheit werden einzelne Betriebe (Kompartimente) und auch ganze Wassereinzugsgebiete (Zonen) unter  Schutz gestellt. In einer Zone sind alle Fischhaltungen miteinbezogen sowie alle verpachteten und nicht verpachteten Gewässer dieses Wassereinzugsgebietes. Baden-Württemberg ist das Bundesland mit den meisten von der EU anerkannten, fischseuchenfreien Schutzgebieten (Kompartimenten und Zonen). Aktuell ist jedoch in mehreren Kompartimenten und Zonen die Fischseuche IHN (Infektiöse Hämatopoetische Nekrose) ausgebrochen. Daher ist beim Zukauf lebender Fische Vorsicht geboten und Biosicherheitsmaßnahmen sind strikt einzuhalten, um den eigenen Bestand vor der Einschleppung der Krankheit zu schützen.

Kontaktadressen:
FGD Stuttgart am CVUA Stuttgart
Schaflandstraße 3/3
70736 Fellbach

FGD Karlsruhe am CVUA Karlsruhe
Weißenburger Straße 3
76187 Karlsruhe

FGD Freiburg am CVUA Freiburg
Am Moosweiher 2
79108 Freiburg

FGD Aulendorf am STUA – Diagnostikzentrum
Löwenbreitestraße 18/20
88326 Aulendorf

COVID-19 ist eine durch Tröpfchen von Mensch zu Mensch übertragene respiratorische Erkrankung, die sich derzeit weltweit ausbreitet. Aktuelle Studien aus der VR China haben gezeigt, dass sich bei Katzen im dortigen Epidemie-Gebiet Antikörper gegen den Erreger SARS-CoV-2 nachweisen ließen. Weitere Studien zeigten, dass sich Katzen experimentell infizieren lassen,
das Virus ausscheiden und andere Katzen infizieren können. Zudem wurden in verschiedenen Ländern mehrere Hauskatzen, die aus einem COVID-19-betroffenen Haushalt stammten, sowie in den USA Tiger und Löwen aus einem Zoo positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Außerdem zeigten experimentelle Studien, die u.a. in China und am Friedrich-Loeffler-Institut durchgeführt wurden, dass sich Frettchen mit SARS-CoV-2 infizieren lassen.

Kontaktadresse:
Friedrich-Loeffler-Institut
Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit
Hauptsitz: Südufer 10
D-17493 Greifswald – Insel Riems

Unterkategorien

Wiedergabe der Editorials des ATD-Hefte

Infos zum Alpha-Verlag etc.

Joomla templates by a4joomla