Aktuelle Informationen:

  • 2020-04-05 Schreiben des Präsidenten des BbT zur Coronakrise und zur Durchführung von Veterinärpraktika in den Ämtern Link >>>
  • 2020-08-28 Stellungnahme zur Neufassung derv AVV-Rüb durch BbT, BVLK und foodwatch Link >>> 
  • 2020-10-07 Pressemeldung des BbT zu Tiertransporten von Nutztieren in Drittländer Link >>>
  • Stellenausschreibungen Link >>>

Nichtpräsenz-Seminar zum Animal-Health-Law und dem nationalen Tiergesundheitsrecht
hier: Programm und Link zur 
Anmeldung

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Am 14.10.2020 bat das BMEL um eine fachliche Einschätzung des Risikos einer Übertragung von ASP auf Schweine, die in Auslaufhaltungen bzw. Freilandhaltungen gehalten werden, einschließlich um Angabe von Maßnahmen, wie ein solches Risiko vermindert/vermieden werden kann. Die Bitte bezog sich auf Haltungen sowohl in ASP-Restriktionsgebieten als auch in ASP freien Gebieten. Auch einbezogen werden soll eine von HE am 07.10.2020 übersandte Fragestellung zu „Bioschweineställen“ in Form von „Offenfrontställen“ bzw. „drei Flächen Buchten“ (im gefährdeten Gebiet).

Quelle:
Friedrich-Loeffler-Institut
Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit

Ausgehend von den Erfahrungen des KSP-Geschehens in der Eifel zwischen 2000 und 2010 werden Maßnahmen beschrieben, wie es der Jägerschaft möglichst einfach gemacht werden kann, dem Veterinäramt Tierseuchenproben zeitnah und kostengünstig zukommen zu lassen. Darüber hinaus werden Maßnahmen eines waldreichen Kreises mit einer hohen Wildschweinedichte beschrieben, wie potentiell seuchenverdächtige Wildschweinekadaver unter Einhaltung hygienischer Standards sicher beprobt werden können.

Autor:
J. Weins         
Abteilung Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung 
Kreis Euskirchen       
Jülicher Ring 32        
53879 Euskirchen

Mit Hilfe eines Fallbeispiels werden die behördlichen Interaktionen beim Nachweis von L. monocytogenes in einem Fleisch verarbeitenden Betrieb dargestellt. Von der Probenahme beim Lebensmittelunternehmer durch die zuständige Behörde (amtliche Probe) über die Untersuchung im mikrobiologischen Labor des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bis hin zur lebensmittelrechtlichen Beurteilung der Probe und der Kommunikation innerhalb und zwischen den Behörden, werden die verschiedenen Abläufe und Zusammenhänge beleuchtet. Zugleich wird veranschaulicht, wie Betriebskontrollen durch die zuständige Behörde mit Unterstützung der verantwortlichen Abteilung des LGL durchgeführt werden. Insgesamt wird das Zusammenspiel der Institutionen auf behördlicher Ebene bei einem Nachweis von L. monocytogenes in kompakter Weise wiedergegeben.

AutorInnen:
K. K. Nguyen, H Diepolder, M. Endres, G. Schulze, U. Messelhäußer     
c/o K. K. Nguyen       
Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)          
Eggenreuther Weg 43           
91058 Erlangen

Hintergründe, Notwendigkeit und Bewertung der Dienstleistung Schädlingsbekämpfung

Durch den weltweiten Warenverkehr nimmt die Verbreitung von Schädlingen kontinuierlich zu. Nicht selten werden sie, geschützt durch Verpackungen, in die Lebensmittelbetriebe eingeschleppt. Der folgende Beitrag fasst zusammen, warum manche Tiere als Schädling eingestuft werden und weist auf die Notwendigkeit der Früherkennung sowie der professionellen Bekämpfung eines festgestellten Befalls hin.

Autor:
T. F. Voigt      
Postfach 1217           
69511 Laudenbach/Bergstraße

Zoonosen sind Infektionskrankheiten, die zwischen Tier und Mensch übertragen werden. Dies geht in beide Richtungen, auch der Mensch kann Infektionserreger auf Tiere übertragen (Anthropozoonose). Man geht davon aus, dass ungefähr zwei Drittel aller Infektionserreger, die beim Menschen eine Rolle spielen, aus dem Tierreich stammen, bei den neuen Infektionskrankheiten („emerging infectious diseases“) sind es sogar drei Viertel. Zoonosen kommen weltweit bei den unterschiedlichsten Tierarten vor, aber nicht alle führen bei einer Übertragung auf den Menschen zu schweren Verläufen oder gar zum Tod.

Quelle:
Friedrich-Loeffler-Institut,
Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit

 

Die Gemeine Stechfliege (lat.: Stomoxys calcitrans) – auch bekannt als „Wadenstecher“ – ist weltweit verbreitet und sieht der Stubenfliege ähnlich. Großer Unterschied: Die Stechfliege besitzt einen Stechrüssel, durch den sie Blut saugt. Während dieser Blutmahlzeit kann sie auf ihre Wirtstiere Krankheiten übertragen, auch auf den Menschen. Inwieweit Schweine durch die Stechfliege gefährdet sind, untersuchte eine Studie der Vetmeduni Vienna.

Autor:
L. Schwarz
Universitätsklinik für Schweine
Veterinärmedizinische Universität
A-Wien

In dieser Falldarstellung wird das Vorgehen in einem Milchviehbetrieb beschrieben, in dem ein Salmonelleneintrag über eine kontaminierte Grassilage nachgewiesen werden konnte. Das Infektionsgeschehen zeichnete sich durch eine hohe Infektionsrate innerhalb der Herde aus. Eindeutig durch die Salmonellen hervorgerufene klinische Auffälligkeiten konnten in der Herde nicht festgestellt werden. Es wurde das beim Rind bisher nur sporadisch festgestellte Serovar Salmonella Thompson nachgewiesen. Als Eintragsquelle der Salmonellen in den Milchviehbetrieb konnte eine verfütterte Grassilage ermittelt werden. Die Sanierung des Rinderbestandes wurde durch die Eliminierung der kontaminierten Grassilage, die Impfung der Rinder und ein betriebsinternes Hygienemanagement durchgeführt.

Autor:
S. Wilke
Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Hochsauerlandkreis
Dünnefeldweg 13 
59872 Meschede

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