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Online-Instrument zur betriebsindividuellen Risikoeinschätzung für einen Eintrag von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Schweine haltende Betriebe Deutschlands

Die Zahl der bestätigten Fälle von Wildschweinen mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Deutschland nimmt zu. Damit steigt, durch das Infektionsgeschehen in anderen europäischen Staaten und durch die Gefahr von Sprunginfektionen durch menschliches Verhalten, das Risiko eines Eintrags von ASP in Hausschwein-bestände. Entscheidend für eine erfolgreiche Vorsorge ist eine effektive Risikominimierung einer Viruseinschleppung in die Ställe. Im Hinblick auf die Prävention der ASP deckt die Einhaltung der SchHaltHygV jedoch mehrere spezifische Risiken nicht ausreichend ab. Wichtige tatsächliche Risikofaktoren für einen ASP-Eintrag werden nicht erfasst bzw. entziehen sich einer Regulierung. Es existieren aktuelle fachliche Empfehlungen zur Prävention, z.B. vom Friedrich-Loeffler-Institut. Doch wie betrieblich im Schweinebestand umsetzen? An der Universität Vechta wurde hierzu ein Instrument entwickelt, die ASP-Risikoampel.

Autor*innen:   
B. Grabkowsky, N. Denzin, F. J. Conraths; T. Blaha, M. Gellermann
c/o B. Grabkowsky
Universität Vechta
Driverstr. 22
49377 Vechta