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Empfehlung für ein strukturiertes Fachgespräch

Wer Wirbeltiere oder Kopffüßer zu wissenschaftlichen Zwecken halten oder züchten will, bedarf gemäß § 11 Abs. 1 Nr. 1 Tierschutzgesetz (TierSchG) der Erlaubnis der zuständigen Behörde. Die in der Erlaubnis genannte Person, trägt dabei umfassende Verantwortung für die Einhaltung aller für den Tierschutz relevanten Bestimmungen. Bestehen behördlicherseits Zweifel an der erforderlichen Sachkunde, so kann und muss die Behörde das Fachgespräch verlangen (Hirt/Maisack/Moritz, 2007, TierSchG § 11 RdNr. 22). Die Anforderungen an die Sachkunde und deren Prüfung sind im Gesetz inhaltlich nicht im Detail definiert. Um der zuständigen Behörde eine Handlungshilfe zu geben, hat der Ausschuss für Versuchstierkunde der Berliner Tierärztekammer diese Empfehlung für ein strukturiertes Fachgespräch zum Sachkundenachweis nach § 11 TierSchVersV entwickelt.

Autor*innen:   
S. Jeuthe, C. Abramjuk, K. Dietert, M. Kock, A. Schulz, C. Thöne-Reineke, K. Ullmann, H. Ratsch, M. Ladwig-Wiegard
c/o S. Jeuthe
Ausschuss für Versuchstierkunde der Tierärztekammer Berlin     
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft
Robert-Rössle-Str. 10           
13125 Berlin-Buch

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