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In dieser Falldarstellung wird das Vorgehen in einem Milchviehbetrieb beschrieben, in dem ein Salmonelleneintrag über eine kontaminierte Grassilage nachgewiesen werden konnte. Das Infektionsgeschehen zeichnete sich durch eine hohe Infektionsrate innerhalb der Herde aus. Eindeutig durch die Salmonellen hervorgerufene klinische Auffälligkeiten konnten in der Herde nicht festgestellt werden. Es wurde das beim Rind bisher nur sporadisch festgestellte Serovar Salmonella Thompson nachgewiesen. Als Eintragsquelle der Salmonellen in den Milchviehbetrieb konnte eine verfütterte Grassilage ermittelt werden. Die Sanierung des Rinderbestandes wurde durch die Eliminierung der kontaminierten Grassilage, die Impfung der Rinder und ein betriebsinternes Hygienemanagement durchgeführt.

Autor:
S. Wilke
Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Hochsauerlandkreis
Dünnefeldweg 13 
59872 Meschede