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(mit Stellungnahme des Präsidenten des BbT, Dr. Holger Vogel)

Tönnies fordert „zentrale Instanz“ – Bayern könnte als Vorbild dienen – Skandal wird in einem Atemzug mit Fipronil, Ehec & Co. genannt

Frankfurt. Infolge des „Wilke-Skandals“ ist eine Debatte über eine Neuaufstellung der Lebensmittelüberwachung entbrannt.

Nun hat sich sogar der Chef von Deutschlands größtem Fleischkonzern Tönnies zu Wort gemeldet in der Diskussion über listerienverseuchte Wurst von Wilke. Obliegt die Kontrolle bisher den Landratsämtern, so fordert Clemens Tönnies am Rande der Anuga eine „zentrale Instanz“. Dabei legt er sich nicht fest, ob ihm eine Bundes- oder eine Landesbehörde vorschwebt. Jedenfalls bedürfe es mehr Objektivität. Derzeit gebe es in fast jedem Landkreis andere Überwachungsvorgaben. 

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