ABSAGE: 39. Int. Veterinärkongress des Bundesverbandes der beamteten Tierärzte e.V. und das Anschlussseminar

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

die aktuelle Situation zwingt uns unter Berücksichtigung Ihres Wohlbefindens und im Hinblick auf die rechtliche Situation zu weitreichenden Maßnahmen und zur Absage unserer beiden Veranstaltungen - den 39. Int. Veterinärkongress vom 19. bis zum 21.04.2020 und das zugehörige Anschlussseminar vom 21. bis zum 22.04.2020 in Bad Staffelstein. 
Die von Ihnen schon überwiesenen Teilnahmegebühren wurden (Stand 24.03.2020) zurücküberwiesen.
Mit freundlichem Gruß
Dr. Holger Vogel
Präsident des Bundesverbandes der beamteten Tierärzte e.V
Vereinigung der Tierärztinnen und Tierärzte im Öffentlichen Dienstes

 

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Mail des Präsidenten des BbT, Herrn Dr. Holger Vogel, vom 19. März an Herrn CVO Dr. Rassow zur Systemrelevanz des Öffentlichen Veterinärwesens: 

Eine Einstufung als „systemrelevante Tätigkeit“ bedeutet allgemein, dass die Angehörigen dieser Berufe bei Krisenlagen im Falle von Ausgangsbeschränkungen, Ausgangssperren oder auch eines Shutdown ihren Arbeitsplatz erreichen bzw. ihr IT-System nutzen können müssen. Auch der Anspruch auf einen Notbetreuungsplatz für Kinder bei Kita und Schulschließungen ist mit dieser Einstufung verbunden.
Die Tätigkeiten des Öffentlichen Veterinärwesens sind unverzichtbar für das Funktionieren des Gemeinwesens. In Zeiten besonderer Krisenlagen wie der derzeitigen Corona - Pandemielage, ist es daher dringend erforderlich, dass die Aufgaben in den Tätigkeitsfeldern Lebensmittelüberwachung, Tiergesundheitsvorsorge und Tierseuchenbekämpfung sowie Tierschutz ungehindert wahrgenommen werden können.

Was bedeutet „Systemrelevanz“ für den amtstierärztlichen Dienst?

Bekanntmachung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz zum nächsten Lehrgang mit Prüfung für den tierärztlichen Staatsdienst 2021

Ab Januar 2021 wird der nächste Lehrgang mit anschließender Prüfung für den tierärztlichen Staatsdienst an der Landesakademie Baden-Württemberg für Veterinär- und Lebensmittelwesen in Stuttgart stattfinden. Dabei werden der Lehrgang und die Prüfung in zwei Blöcken durchgeführt. Block 1 wird inklusive der Prüfung voraussichtlich ab dem 18. Januar bis zum 26. März 2021, Block 2 inklusive der Prüfung voraussichtlich vom 20. September bis zum 19. November 2021 stattfinden. Lehrgang und Prüfung werden nach der Verordnung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz über den Lehrgang und die Prüfung für den tierärztlichen Staatsdienst (Prüfungsordnung für den tierärztlichen Staatsdienst – PrOtS)* durchgeführt.

I. Zulassungsvoraussetzungen

Die Zulassungsvoraussetzungen sind in der Verordnung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz über den Lehrgang und die Prüfung für den tierärztlichen Staatsdienst (Prüfungsordnung für den tierärztlichen Staatsdienst – PrOtS)* geregelt.

II. Antrag auf Zulassung zum Lehrgang für den tierärztlichen Staatsdienst

Die Anträge auf Zulassung zum Lehrgang müssen der Landesakademie Baden-Württemberg für Veterinär- und Lebensmittelwesen (AkadVet), Rosenbergstraße 17, 70176 Stuttgart bis spätestens zum 30. April 2020 vorliegen.

Nach mehreren Lebensmittelskandalen wird der Ruf nach einer engmaschigeren Überwachung lauter. Doch Pläne des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft offenbaren, dass künftig viele Routine-Kontrollen wegfallen könnten.

Drei Menschen sind kürzlich an den Folgen einer Lebensmittelvergiftung gestorben - sie haben mit Listerien verseuchte Produkte des hessischen Wurstherstellers Wilke verzehrt. Der Abschlussbericht des hessischen Verbraucherschutzministeriums legt offen, dass die zuständige Lebensmittelkontrollbehörde statt monatlicher Kontrollen nur alle drei Monate Beamte zur Lebensmittelkontrolle zu Wilke geschickt hatte.

Umstrittene Pläne zur Neuerung in der Lebensmittelüberwachung...............
Bitte lesen Sie weiter...

Mit Schreiben vom 21. November 2019 hat der BbT zu dem Entwurf der Vierten Verordnung zur Änderung von Vorschriften zur Durchführung des gemeinschaftlichen Lebensmittelhygienerechts Stellung genommen.
Im Anhang können Sie sie durchlesen.

Mit kollegialem Gruß
Dr. Cornelia Rossi-Broy

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