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Das System der Zuchtwertschätzung von Rindern ist komplex. Bei der Rasse Deutsche Holsteins gibt es z.B. mehr als 50 Einzel- und Indexzuchtwerte. Richtig angewendet bieten die Zuchtwerte spätestens seit der Einführung der neuen direkten Gesundheitszuchtwerte die Möglichkeit eines „genomischen Gesundheitsmanagements“ der Herde. Wer die Möglichkeiten der Zuchtwerte versteht und diese gezielt einzusetzen weiß, kann als Rinderpraktiker seinen Kunden einen echten Mehrwert bieten.

Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) bietet aus diesem Grund im September gezielt für Tierärzte zwei Fortbildungsveranstaltungen an, bei denen die Zuchtwertschätzung und speziell die neuen Gesundheitszuchtwerte vorgestellt und näher beleuchtet werden.

https://richtigzuechten.de/

Ziel dieser Fortbildung ist es, Tierärzten zu ermöglichen, Landwirte bei der Erfassung guter Daten zu unterstützen und Tierärzte als qualifizierte Ansprechpartner in der landwirtschaftlichen Beratung weiterzubilden.

Prof. Dr. Hermann H. Swalve, Universität Halle, Dr. Kathrin Stock, vit Verden, und TÄ Debby Kraatz-van Egmond, RinderAllianz, werden die Veranstaltung als Referenten begleiten. Die Teilnahme ist sowohl online als auch in Präsenz möglich.

Mit der Teilnahme an der Online-Veranstaltung können Tierärzte insgesamt 4 ATF-Stunden sammeln, bei der Präsenzveranstaltung sind 6 ATF-Stunden bewilligt.
Weitere Informationen zum Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.richtigzüchten.de.

Über den BRS e.V.

Der Bundesverband Rind und Schwein e.V. (BRS) ist der Dachverband für die deutsche Rinder- und Schweineproduktion. Aufgabe des Bundesverbandes ist es, die deutsche Tierzucht und Tierhaltung – insbesondere für die Tierarten Rind und Schwein - zu fördern. Ziel ist der Erhalt der deutschen Tierhaltung, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedsorganisationen sowie die Unterstützung bei der nachhaltigen Erzeugung qualitativ hochwertiger Produkte. Der Bundesverband versteht sich als Mittler zwischen den Interessen der Mitglieder und Dritten (Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und anderen Fachverbänden) auf nationaler und internationaler Ebene.