Aktuelle Informationen:

  • 2020-04-05 Schreiben des Präsidenten des BbT zur Coronakrise und zur Durchführung von Veterinärpraktika in den Ämtern Link >>>
  • 2020-08-28 Stellungnahme zur Neufassung derv AVV-Rüb durch BbT, BVLK und foodwatch Link >>> 
  • 2020-10-07 Pressemeldung des BbT zu Tiertransporten von Nutztieren in Drittländer Link >>>
  • Stellenausschreibungen Link >>>

Anmeldung zu den AHL-Seminaren des BbT 

 
 
 
 
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Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle - EDITORIALS 2/2021

Liebe Leserinnen und Leser,

„Es scheint, dass unsere Gesellschaft verlernt hat, ohne Aggression und mit einem Mindestmaß an Anstand und Respekt über
ihre Probleme zu diskutieren.“

An die Stelle demokratischen Meinungsstreits sind emotiona­lisierte Empörungsrituale, moralische Diffamierungen und offener Hass getreten. (Die Selbstgerechten; Sahra Wagenknecht *1969)

Die promovierte Volkswirtin beschreibt politische Entwicklungen, die schon längst auch für unseren Berufsstand zu realen Einflüssen im Arbeitsumfeld geführt haben. Moralische Haltungsnoten werden auch für unsere Tätigkeit vergeben. In
­Fragen des Lebensstils, des Konsumverhaltens und der gendergerechten Sprache wird dogmatisch und unerbittlich, fast
schon inquisitorisch, missioniert.

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Schreiben des Veterinäramtes Recklinghausen an die Kreisjägerschaft:

"Die Zunahme des Schwarzwildes stellt eine potentielle Gesundheitsgefahr für die Hausschweinebestände auch im Kreis Recklinghausen dar. Je dichter die Wildschweinpopulation ist, desto leichter können sich Krankheitserreger innerhalb dieser Population ausbreiten und gleichzeitig steigt die Gefahr einer Einschleppung von gefährlichen Krankheitserregern in Nutzschweinebestände. So ist ein nicht unerheblicher Teil der Schweinepestausbrüche in landwirtschaftlichen Schweinehaltungen auf direkten oder indirekten Kontakt mit infizierten Wildschweinen zurückzuführen. Auch der den Schweinepestausbruch 2006 im Kreis Recklinghausen verursachende Virusstamm (2.3 Güstrow) war 1992 zuerst bei Wildschweinen nachgewiesen worden.

Bovine Neonatale Panzytopenie (BNP)– „Blutschwitzen der Kälber“
Versuch einer ätiologischen Annäherung
Dr. Arno Piontkowski
BUNDESVERBAND DER BEAMTETEN TIERÄRZTE
Vereinigung der Tierärztinnen und Tierärzte im öffentlichen Dienst

Es gibt etwa 2000 berichtete Fälle von BNP in Europa, davon ca. 1600 in Deutschland. Das Auftreten ist seit 2007 bei 1 bis 4 Wochen alten Kälbern bekannt. Leitsymptome sind Fieber und Spontanblutungen nach außen und innen. Hinzu kommen schwere Sekundärinfektionen. Der Tod tritt wenige Stunden bis Tage nach den ersten Anzeichen ein. Patho(histo)logisch dominieren Knochenmarkdepressionen, Panzytopenien, schwere Thrombozytopenien sowie massive Blutungen. Epidemiologisch betrachtet fällt auf, dass normalerweise nur wenige Fälle in den Herden auftreten, vereinzelt aber auch gehäufte Fälle zu empfindlichen Verlusten führen. Das Syndrom kann durch Kolostrumverabreichung an „fremde“ Kälber provoziert werden, wobei die Latenz zwischen Kolostrumaufnahme und dem Auftreten erster Symptome mehrere Tage beträgt.

Einrichtung von Restriktionsgebieten im Rahmen der Tierseuchenbekämpfung am Beispiel von NRW unter Berücksichtigung des Rechtsinstruments der Tierseuchenverfügung bzw. –verordnung

 

Die Rechtsform der Einrichtung von Restriktionsgebieten im Rahmen der Tierseuchen­bekämpfung (i.e. Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet) wird speziell in NRW seit einiger Zeit kontrovers diskutiert. Als Alternativen kommen eine Tierseuchenverfügung in Form einer Allgemeinverfügung oder eine Tierseuchenverordnung in Betracht. Letztere ist nach allgemeiner Wahrnehmung mit dem Makel behaftet, nur mit Verzögerung wirksam zu werden, da der Verkündungsweg u. U. mehrere Tage in Anspruch nimmt. Kompensatorisch wurde in der Vergangenheit im Sperrbezirk und teilweise auch im Beobachtungsgebiet der Weg der Zustellung durch Boten gewählt. Teilweise wird unter Hinweis auf die Rechtssystematik des Tierseuchenrechts in Frage gestellt, dass ein Restriktionsgebiet durch ordnungsbehördliche Tierseuchen­verordnung bestimmt werden kann.

Newcastle-Disease (ND) bei Tauben - Veterinärbehördliches Vorgehen

Immer wieder kommt es vor, dass ND in reinen Taubenhaltungen festgestellt wird. Hinsichtlich des behördlichen Vorgehens ist die Geflügelpest-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Dezember 2005 (BGBl. I S. 2663) einschlägig, da diese Verordnung durch die Geflügelpest-Verordnung vom 18. Oktober 2007 (BGBl. I S. 2348) zwar aufgehoben wurde, aber durch § 67 II dieser Verordnung speziell bei ND weiter anzuwenden ist.
Damit müsste eigentlich de jure bei der Feststellung von ND bei Tauben ein Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet eingerichtet werden (§ 15 und § 16).

icon Expertise zur Einrichtung von Restriktionsgebieten im Rahmen der Tierseuchenbekämpfung am Beispiel von NRW unter Berücksichtigung der Rechtsinstrumente der Tierseuchenverfügung bzw. –verordnung

Die Rechtsform der Einrichtung von Restriktionsgebieten im Rahmen der Tierseuchen­bekämpfung (i.e. Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet) wird speziell in NRW seit einiger Zeit kontrovers diskutiert. Als Alternativen kommen eine Tierseuchenverfügung in Form einer Allgemeinverfügung oder eine Tierseuchenverordnung in Betracht. Letztere ist nach allgemeiner Wahrnehmung mit dem Makel behaftet, dass der Verkündungsweg u. U. mehrere Tage in Anspruch nimmt und sie deshalb nur mit Verzögerung rechtswirksam wird. Kompensatorisch wurde in der Vergangenheit im Sperrbezirk und teilweise auch im Beobachtungsgebiet der Weg der Zustellung durch Boten gewählt. Teilweise wird unter Hinweis auf die

Umgang mit angeblich elternlosen Jungvögeln - Ein Erfahrungsbericht!

Die Redaktion SWR2-Impuls interviewte hierzu Mitarbeiter einer Vogelaufzuchtstation. Das Tondokument ist eindrucksvoller als manch wissenschaftlicher Bericht. Es werden praktische Hinweise zum Umgang mit vermutlich elternlosen Nestlingen gegeben.

Mit freundlicher Erlaubnis der SWR-redaktion  (http.//www.swr.de/swr2/impuls) eingestellt.

Fehlprägung bei jungen Vögel

Blauzungenkrankheit in Mitteleuropa: Erste Erfahrungen mit der flächendeckenden Impfung

F.J. Conraths, J. Gethmann, C. Probst, B. Hoffmann, M. Beer, T.C. Mettenleiter
Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit

Am 21. August 2006 wurde die Blauzungenkrankheit, eine nicht-kontagiöse, von Culicoides spp. (Gnitzen) übertragene Infektion mit einem

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