Aktuelle Informationen:

  • 2020-04-05 Schreiben des Präsidenten des BbT zur Coronakrise und zur Durchführung von Veterinärpraktika in den Ämtern Link >>>
  • 2020-08-28 Stellungnahme zur Neufassung derv AVV-Rüb durch BbT, BVLK und foodwatch Link >>> 
  • 2020-10-07 Pressemeldung des BbT zu Tiertransporten von Nutztieren in Drittländer Link >>>
  • Stellenausschreibungen Link >>>

Anmeldung zu den AHL-Seminaren des BbT 

 
 
 
 
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Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle - EDITORIALS 2/2021

Liebe Leserinnen und Leser,

„Es scheint, dass unsere Gesellschaft verlernt hat, ohne Aggression und mit einem Mindestmaß an Anstand und Respekt über
ihre Probleme zu diskutieren.“

An die Stelle demokratischen Meinungsstreits sind emotiona­lisierte Empörungsrituale, moralische Diffamierungen und offener Hass getreten. (Die Selbstgerechten; Sahra Wagenknecht *1969)

Die promovierte Volkswirtin beschreibt politische Entwicklungen, die schon längst auch für unseren Berufsstand zu realen Einflüssen im Arbeitsumfeld geführt haben. Moralische Haltungsnoten werden auch für unsere Tätigkeit vergeben. In
­Fragen des Lebensstils, des Konsumverhaltens und der gendergerechten Sprache wird dogmatisch und unerbittlich, fast
schon inquisitorisch, missioniert.

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Transparenzinitiative  der  Bundesländer zur Entwicklung eines bundeseinheitlichen Modells zur Veröffentlichung der Ergebnisse amtlicher Betriebskontrollen der Lebensmittel-überwachung

Seit 2010 gibt es auf verschiedensten Ebenen verstärkt Initiativen, Ergebnisse amtlicher Kontrollen öffentlich zu machen. Die konkretesten Modelle wurden dabei wohl mit der Transparenzinitiative der Bundesländer erarbeitet. Auf der Grundlage eines Beschlusses der Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK) vom Herbst 2010 wurde von der Länderarbeitsgemeinschaft Verbraucherschutz (LAV) unter Federführung von Nordrhein-Westfalen ein Vorschlag für ein nationales Transparenzsystem erarbeitet.
Zuvor wurden über Leitfragen Verbände und Institutionen angehört.
Der BbT begleitet diesen Prozess von Beginn an aktiv, aber nicht unkritisch.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

leider ist die EU-weite Regelung zur Kennzeichnung von betäubungslos geschlachtetem Fleisch gescheitert. Vertreter des Parlaments und des Rates haben es in einem Gespräch vorgezogen, die Thematik im Rahmen der neuen Tierschutz-Strategie der EU-KOM zu diskutieren - vermutlich eine Hinhaltetaktik, die ins Leere führt. Man kann nur versuchen immer wieder darauf zu pochen, dass es wichtig ist.

Fleisch von betäubungslos geschlachteten Tieren wird zukünftig nicht gekennzeichnet werden. Ein Versuch des ENVI (Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 30. März 2011 wurden nachfolgende Vorträge zu tierschutzrelevanten Themen vor Mitgliedern der Tierärztekammer Westfalen-Lippe gehalten. Die Referenten haben es uns ermöglicht, die Vorträge Ihnen zugänglich zu machen. Sie können die Präsentationen hier herunter laden.

Praktische Umsetzung der tierschutzrechtlichen Vorgaben im Problemfeld des "Schwanzkupieren bei Ferkeln" von Dr. Friedhelm Jäger, Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

Zootechnische Maßnahmen bei Nutztieren - Kannibalismus/Schwanzbeißen bei Mastschweinen - Einflüsse der Umgebung von Ulrich Averberg, Produktionstechnischer Berater für die Schweinemast, LWK-NRW, Münster

Einflussmöglichkeiten der Fütterung auf Aggressionsverhalten bei Mastschweinen von Dr. Gerhard Stalljohann, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Münster

Wir bedanken uns bei den Referenten und der Tierärztekammer Westfalen-Lippe

Seit der Einführung der Schlachttier- und Fleischuntersuchung Anfang des 20. Jahrhunderts hat sich die Gesundheit in den Tierbeständen stark verändert. Klassische Zoonosen, die durch klinische und/oder pathologisch-anatomische Untersuchungen erkannt werden können, spielen kaum mehr eine Rolle. Heute bedeutsame Zoonosen, wie z.B. die durch Salmonellen, Campylobacter, Toxoplasmen und Yersinien verursachten, verlaufen beim Schwein i.d.R. subklinisch und zeigen keine Veränderungen an Tierkörpern und Organen.

17. – 18. Mai 2011 in Bad Staffelstein, Kurhotel
Zusammenfassung


Erfahrungen aus den FVO-Inspektionen in Europa  (Terence Cassidy, DG SANCO, FVO, Grange, Irland)

Die Bedeutung Deutschlands als Land mit einer Vielzahl von Tiertransporten u. a. Exportland für Rinder und Transitland für Kälbertransporte aus 201105_Tierschutzseminar-Referenten-1.pngOsteuropa wird hervorgehoben. Positiv werden das Handbuch und die Kontrollpläne für die Überwachung erwähnt. Auch das Verfahren zum Zulassungsnachweis mit technischer Überprüfung durch die DEKRA (technisches Gutachten) wird hervorgehoben. Mr. Cassidy macht darauf aufmerksam, dass nach 5 Jahren die Verlängerungsprüfungen zur Zulassung der Transportunternehmen anstehen. Derzeit sei kein tiergerechtes Tränkesystem für Kälber verfügbar.
Die Kontrollen von Tiertransportfahrzeugen auf der Straße werden in Deutschland  zusammen mit der Polizei oder dem Bundesamt für Güterverkehr durchgeführt. In der Diskussion stehe hier die Kopffreiheit bei Mehrdecktransporten. Gegenüber einigen anderen EU – Ländern muss in Deutschland bei Transportfahrzeugen nach

BMELV: Charta für Landwirtschaft und Verbraucherschutz – Einladung zum Mitreden

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat  Anfang April 2011 einen Prozess zur Erarbeitung einer Charta für Landwirtschaft und Verbraucherschutz begonnen. Ziel ist es, die Handlungsfelder und Lösungswege für die zukünftige Land- und Ernährungswirtschaft zu beschreiben. Die zukunftsorientierte Ausrichtung gesetzlicher Regelungen (z.B. Tierschutz), Fördermaßnahmen (z.B. Bioenergie) und Zielvorgaben (z.B. Ressourcenschutz) soll dabei unter Einbeziehung der Vorstellungen der Verbraucherinnen und Verbraucher debattiert werden.

Begonnen wird die Debatte in vier Workshops und über das Internet. In folgenden Workshops sollen ausgewählte Themen und Handlungsfelder mit Vertretern breiter gesellschaftlicher Kreise diskutiert werden:
Workshop Umwelt am 15. März 2011

Bei der Anwendung von CO2 an Tieren geht es insbesondere um seine narkotisierende Wirkung. Die Anästhesie und die Bewusstlosigkeit unter CO2 sind auf eine ph-Absenkung des Liquor cerebrospinalis zurückzuführen (Literatur bei Mühlbauer: Untersuchungen zur Belastung bei der Kastration von Saugferkeln unter CO2-Narkose; Inaugural-Dissertation 2009). Gerade die Anwendung für die Kastration wirft die Frage nach der Spezifikation des Gases auf. Die Verwendung als Narkotikum stellt zweifellos eine Bestimmung des CO2 zur Beeinflussung der physiologischen Funktion des Zieltiers – hier des Saugferkels – dar. Mithin ist das Gas mit dieser Zweckbestimmung als Arzneimittel nach § 2, Abs. 1, Nr. 2 a des Arzneimittelgesetzes (AMG) einzustufen. Während im Humanbereich CO2 auch als Medizinprodukt klassifiziert werden kann, z. B. beim Einsatz in der Laparoskopie, ist in der Tiermedizin dieser Weg versperrt. Arzneimittel, die zur Anwendung am

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