ATD 4/2009 – Probenzahlmanagement für Kosmetikbetriebe in Ostwestfalen-Lippe (OWL)
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- Zuletzt aktualisiert am Samstag, 17. April 2010 08:45
- Geschrieben von Brigitte Ebert
Im Jahr 2007 haben Sachverständige der Überwachungsbehörden und der Untersuchungseinrichtung in Ostwestfalen-Lippe (OWL) gemeinsam ein fachliches Konzept zur risikoorientierten Ermittlung der Probenzahlen im Rahmen der Lebensmittelüberwachung vorgelegt. Kosmetische Mittel waren dabei noch ausgeklammert. Hiermit wird nun ein ergänzendes Konzept mit einer spezifischen Berechnungs-grundlage für den Bereich der kosmetischen Mittel vorgestellt. Zentrale Bestandteile sind die Einteilung der kosmetischen Mittel in drei Risikogruppen sowie ein System mit Kriterien zur Beurteilung des betrieblichen Eigenkontrollsystems. Wie im Lebensmittelkonzept liegt der Planungsschwer-punkt bei den Herstellern und Importeuren. Die Probenzahl/ Jahr für einen bestimmten Betrieb dieser Betriebsarten lässt sich aus der Formel [(Produktrisiko x Produktvielfalt) + Menge/Verkaufs-einheiten] x Eigenkontrollen = Probenzahl ermitteln. Neben dem Gesundheitsschutz berücksichtigt das Konzept auch den Aspekt des Täuschungs-schutzes. Abschließend wird der vorgegebene Probenzahlrahmen, wie er sich aus der AVV RÜb ergibt, kritisch hinterfragt.
AutorInnen:
Annette Neuhaus
Kreis Lippe
FG Veterinärangelegenheiten,
Lebensmittelüberwachung
32754 Detmold
Juliane Daphi-Weber
Chemisches und
Veterinäruntersuchungsamt Ostwestfalen-Lippe
32717 Detmold
Ivo Lücke
Stadt Bielefeld
Gesundheits-, Veterinär- und Lebensmittelüber-wachungsamt
33597 Bielefeld
Gunda-Inken Mühl
Kreis Minden-Lübbecke
Veterinär- und
Lebensmittelüberwachungsamt
32282 Minden





