ATD 4/2008 - Mögliche Übertragung von ZNS-Material auf Fleischteilstücke durch Bedarfsgegenstände de

In der vorliegenden Arbeit wurde der mögliche Eintrag von ZNS-Material bei der Zerlegung von Rindern über Arbeitsbretter, Handschuhe, Messer und Schürzen in die Lebensmittelkette untersucht. Die Überprüfungen fanden in drei Zerlegungsbetrieben unterschiedlicher Größe statt. Neben einem Klein- und Großbetrieb wurde auch ein mittelständisches Unternehmen in die Untersuchung mit einbezogen. Insgesamt wurden im Untersuchungszeitraum 1318 Tupferproben entnommen und mittels kommerziell erhältlichen ELISA-Testverfahrens auf den Gehalt an ZNS-Material hin überprüft. Auf Grund der Untersuchungsergebnisse und entsprechend der Tatsache, dass eine Nulltoleranz bei derartigen biologischen Studien im Fleischhygiene-bereich nicht erzielbar ist, besteht ein unvermeidbares Restrisiko. Ein Risiko also, das auch nach der Anwendung aller Schutzmaßnahmen verbleibt.

Korrespondierende Autorin:
Dr. Cordula Schwarzmüller
Institut für Hygiene und Technologie der Lebensmittel tierischen Ursprungs
Tierärztliche Fakultät
Ludwig-Maximilians-Universität München
Schönleutnerstr. 8
85764 Oberschleißheim

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