ATD 1/2007 - Bakterielle Infektionen nach Hunde- und Katzenbissen - eine unterschätzte Gefahr?
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- Zuletzt aktualisiert am Freitag, 23. Oktober 2009 17:51
- Geschrieben von Brigitte Ebert
Bakterielle Infektionen nach Hunde- und Katzenbissen - eine unterschätzte Gefahr?
Nach Schätzungen ist in Deutschland beim Menschen jährlich von ca. 35000 Bissverletzungen, verursacht durch Tiere, auszugehen. Hierbei dürfte die Dunkelziffer aufgrund von Bagatellverletzungen erheblich höher sein. Den größten Anteil mit 70-90% stellen Hundebisse dar, während auf Katzenbisse 3-15% entfallen. Die Hauptgefahr von Hunde- und Katzenbissen liegt in der Entwicklung von bakteriellen Wundinfektionen. Die in diesem Zusammenhang am häufigsten nachgewiesenen Keime sind vor allem Pasteurellen, Streptokokken und Staphylokokken.
Autor:
Prof. Dr. A. Weber
Rosenau 4
91301 Forchheim





