ATD 2/2006 - Lage, Form und Größe der Luftkammer in Hühnereiern
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- Zuletzt aktualisiert am Freitag, 23. Oktober 2009 18:16
- Geschrieben von Brigitte Ebert
Die Methodik und die Bewertung der Ergebnisse von Speiseeier-Untersuchungen basiert auf den Verordnungen (EG) 1907/90 und 2295/2003. Die Höhe der Luftkammer kommt bei der Prüfung und Beurteilung des Frischegrads eine besondere Bedeutung zu, weil hier innerhalb der Klassse A noch Eier der Güteklasse "Extra" allein anhand der Höhe der Luftkammer unterschieden werden. Bei den eigenen Untersuchungen der Luftkammern und anschließenden Messungen haben sich stark ausgeprägte Variationenn bei den Luftkammern ergeben, die eine Einteilung der Befunde in sechs Formtypen ermöglichen. Aberrante Lagen und Formen lassen sich nicht exakt vermessen. Folglich wäre ein Toleranzbereich für solche Eier einzuführen. Alternativ wäre zur Prüfung und Beurteilung des Frischestatus bei frischen und im Kühlschrank gelagerten Eiern die Zusammensetzung des Eiklars aus einer dünn- und dickflüssigen Komponente möglich.
AutorIn:
E. F. Kaleta, W. Buchner
Klinik für Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische
Fachbereich Veterinärmedizin
Justus-Liebig-Universität Gießen
Frankfurter Str. 91-93
35392 Gießen





