EU-Kommissar Dalli stellt neue Strategie für EU-Tierschutzpolitik vor
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- Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 29. Januar 2012 15:21
- Geschrieben von Martin Hartmann
Im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin stellte der EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz John Dalli die neue Strategie für Tierwohl in Europa vor.

Die auf 4 Jahre ausgelegte Strategie 2012 –2015 verfolgt zwei Ansätze: Einen Vorschlag für ein umfassendes Tierschutzrecht und eine Intensivierung der derzeitigen Maßnahmen. Die neue Strategie soll zum Einen die nötige Flexibilität ermöglichen und es zum Anderen den Beteiligten erlauben, die erforderlichen Tierschutzstandards aufunterschiedlichem Wege zu erreichen.
„Gemeinschaftliche Rechtsvorschriften zum Tierschutz und EU-geförderte Forschungsprojekte haben in den vergangenen Jahren deutlich zum Wohlergehen landwirtschaftlicher Nutztiere beigetragen. Viele Verbraucher wissen, dass Tierschutz ein wichtiges Thema ist, sind sich aber noch nicht sicher, wie viel in dieser Hinsicht bereits passiert. Ein wichtiges Ziel unserer Strategie ist es, den Menschen zu erklären dass Europa im Bezug auf Tierschutz von landwirtschaftlichen Nutztieren zu den Vorreitern weltweit gehört.“
Die neue Strategie wurde in Form einer Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat und den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss verabschiedet.
Im Rahmen der Eröffnung des Messestandes der Kommission wurden die aktuellen Themen, insbesondere Antibiotikaanwendung und Tiergesundheit, mit EU-Kommissar John Dalli und OIE-Generaldirektor Dr. Bernard Vallat diskutiert.
Bild: OIE-Generaldirektor Vallat, EU-Kommissar Dalli, BbT-Präsident Hartmann (v.r.)
http://ec.europa.eu/food/animal/welfare/actionplan/actionplan_de.htm
http://ec.europa.eu/food/animal/welfare/actionplan/4%20Presentation%20Strategy%20for%20AW.pdf
Ernennung von Dr. Heinrich Stöppler zum Ehrenpräsidenten
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- Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 10. November 2011 22:03
- Geschrieben von Martin Hartmann
Ernennung von Dr. Heinrich Stöppler zum Ehrenpräsidenten des Bundesverbands der beamteten Tierärzte in Bad Staffelstein am 15.05.2011
Herr Leitender Veterinärdirektor a.D. Dr. Stöppler hat zum 31.12.2010 nach sieben erfolgreichen, mit allgemeiner Anerkennung und hoher Wertschätzung gefüllten Jahren an der Spitze des Bundesverbands der beamteten Tierärzte den Stab weitergegeben und ist in den verdienten Ruhestand auch in seinem Ehrenamt gegangen. Seit über 30 Jahren hat er sich für den Berufsstand voller Tatkraft engagiert: Er vertrat die Institutstierärzte als Sprecher in Aulendorf, als Landesvorsitzender in Baden-Württemberg und als Bundesvorsitzender. Von 2003 – 2010 war er Präsident des Bundesverbands der beamteten Tierärzte. Daneben war er Vertreter in der Landestierärztekammer Baden-Württemberg von 1987-2008 und ist Ressortverantwortlicher für den öffentlichen Dienst in der Bundestierärztekammer seit 2004.
Radiobeitrag im Deutschlandfunk anlässlich der Jahreshauptversammlung des BLC e.V. in Berlin am 9. und 10. Oktober 2009
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- Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 14. März 2010 12:18
Landesverband der Amtstierärztinnen und Amtstierärzte Hessens e. V., Vorsitzender: Dr. Ingo Franz, Forststr. 18, 37297 Berkatal
Berkatal, 6. November 2009
An den Vorsitzenden des
Bundesverband der Lebensmittelchemiker/-innen
im öffentlichen Dienst (BLC) e.V.
Herrn Dr. Detmar Lehmann
Triftstr. 3
34314 Espenau
Radiobeitrag im Deutschlandfunk anlässlich der Jahreshauptversammlung des BLC e.V. in Berlin am 9. und 10. Oktober 2009
Sehr geehrter Herr Dr. Lehmann,
mit großer Verwunderung und Enttäuschung habe ich Ihrer Äußerungen in einem Radiointerview des Deutschlandfunks anlässlich der diesjährigen Hauptversammlung des BLC e.V. in Berlin zur Kenntnis nehmen müssen.
Im Rahmen des Tonbeitrags wird grundsätzlich der falsche Eindruck erweckt, dass alleinig der Berufsstand der Lebensmittelchemikerinnen und Lebensmittelchemiker aufgrund seiner vermeintlich einzigartigen Sachkunde einen effektiven und fachgerechten Verbraucherschutz garantieren könne und dass andere Berufsgruppen, insbesondere die Amtstierärztinnen und Amtstierärzte, diesbezüglich nicht nur unbedarft und untätig, sondern gar hinderlich seien.
Wir über uns
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- Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 12. Januar 2011 19:25
Ein Interview mit dem Präsidenten des Bundesverbandes der beamteten Tierärzte e.V., Herr Dr. Stöppler:
1. Seit wann besteht der BbT, wer war der Initiator zu dessen Gründung?
Der Bundesverband der beamteten Tierärzte, Tierärztinnen und Tierärzte im öffentlichen Dienst besteht nunmehr seit über 50 Jahren. In den Aufbaujahren nach dem Krieg suchten auch die beamteten Tierärzte einen festeren Zusammenhalt. In einigen Bundesländern gab es schon entsprechende Vereinigungen, und an Kontakten untereinander mangelte es nicht. Die damaligen Dienststellen hatten nicht die geringste Ähnlichkeit mit den meist kommunalen Veterinärämtern der heutigen Zeit. Es waren Ein-Mann-Behörden. Das Büro, nicht viel mehr als nur ein Dienstzimmer, befand sich in der Regel im Hause des Kreistierarztes, dem vielleicht noch eine Schreibkraft stundenweise zur Verfügung stand. Die Hauptaufgaben lagen im Bereich der Tierseuchenbekämpfung, und die Sanierung der Rinderbestände von Tuberkulose und Brucellose sowie die Überwachung der Schlachttier- und Fleischuntersuchung, der „Fleischbeschau“, standen im Vordergrund der Tätigkeit. Im Tierschutz und in der Lebensmittelüberwachung fungierten die beamteten Tierärzte als Sachverständige der zuständigen Behörden, denen allein der Vollzug der erforderlichen Maßnahmen oblag.





